Gehobenes Lazarett – haacon hebetechnik gmbh

Modernisierung der Militärmedizin (MILMED)

Aktuell arbeitet die haacon hebetechnik gmbh mit dem estnischen Verteidigungsministerium (estn: Kaitseministeerium (KMIN)) in einem Kooperationsprojekt zusammen. haacon liefert seine präzise, hochwertige Hebetechnik für dieses Projekt, zur Förderung der Modernisierung der Militärmedizin (MILMED).

Innerhalb dieses Kooperationsprojekt liefert das estnische Technologieunternehmen Semetron ein Rapid Deployment Mobile Modular Hospital – ein Militärkrankenhaussystem der neusten Generation, das es ermöglicht, Verwundeten innerhalb der ersten Stunde hochwertige medizinische Hilfe zukommen zu lassen.

Gehobenes Lazarett

Was ist das eigentlich ein Lazarett? Manchmal hilft einem zum tieferen Verständnis der Dinge, wenn man sich die Bedeutung, die Geschichte und die Entwicklung von genutzten Begriffen vergegenwärtigt, was man eben die Etymologie des Begriffs nennt. Wenden wir also unseren Blick auf das Lazarett, so entwickelte sich der Begriff bereits vor über 500 Jahren aus dem italienischen Begriff lazaretto, womit in der damaligen Zeit Quarantänestationen und Hospitäler für Lepra- und Pestkranke gemeint waren.

Heutzutage werden Feldlazarette bei militärischen Konflikten und immer häufiger für zivile Katastrophenfälle eingesetzt. Etymologisch lässt sich also sagen, dass ein Lazarett ursprünglich ziviler Natur war (Seuchen), sich in die militärische Bedeutung erweitert hat und in jüngerer Zeit zusätzlich in den zivilen Katastrophenschutz hinein erweitert. Der Begriff des mobilen Feldlazaretts hat folglich die infantilen Anfänge hinter sich gelassen und sich in eine adulte Phase der humanitären Hilfe entwickelt.

Mobilität stellt besondere Ansprüche

Die Mobilität stellt besondere Ansprüche, denn mobile Systeme werden genau dort eingesetzt, wo die gegebene Infrastruktur aus Trümmern, Felsen, Schlamm oder Sand besteht. Alles was benötigt wird ist hierbei in Containern mitzubringen. Damit ein Operationssaal- Container, eingesetzt werden kann, braucht es mehr, als einen Platz um ihn abzustellen. Der Operationssaal fordert einen sicheren Stand, eine exakte Ausrichtung (d. h. Nivellierung) und er muss vor Ort auf Bedarf – ohne schweres Gerät – verstellt werden können. Die Hebesysteme, die das leisten haben weitere Qualitätskriterien im Pflichtenheft stehen: absolute Zuverlässigkeit, einfache Handhabung, Langlebigkeit, Robustheit.

Um diese Anforderung zu erfüllen, genügt es nicht Systeme im Labor zu testen und dann in die Anwendung zu entlassen. Um im Feld zu bestehen sind vielmehr jahrzehntelange Erfahrungen und Optimierungen notwendig, damit in möglichst reduzierter Einfachheit die Anforderungen erfüllt werden.

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www.haacon.com